Warum fecher?
Interview mit Eberhard Fecher, Inhaber von fecher
Herr Fecher, was bedeutet eigentlich die Firmierung „fecher e. Kfm.“?
Das ist der „eingetragene Kaufmann“, eine im Handelsregister eingetragene Sonderform des Gewerbebetriebs. Natürlich sind wir in dem Vierteljahrhundert, seit es fecher gibt, erheblich gewachsen. Trotzdem bin ich bei dieser Rechtsform geblieben und stehe auch heute noch voll für das Unternehmen gerade – mit meinem guten Namen und eben auch wirtschaftlich. Das ist mein Selbstverständnis als Unternehmer, auf das ich stolz bin und das unsere Kunden sehr schätzen.
Klingt das nicht ein bisschen nach Familienunternehmen?
Aus dem Familienunternehmen sind wir längst herausgewachsen, aber die enge Zusammenarbeit in einem perfekt eingespielten Team ist geblieben. Viele unserer gut 50 Mitarbeiter sind seit mehr als zehn Jahren im Unternehmen, und alle sind fest angestellt.
Das ist uns wichtig, weil nur so die Kontinuität im Kundenprojekt und darüber hinaus gewährleistet ist. Wenn der Kunde nach zwei Jahren wiederkommt, ist unser Consultant eben noch da und kann wieder einsteigen und beispielsweise neu hinzugekommene Entwickler unterstützen. Das klappt auch deshalb so gut, weil unsere Leute dank diverser Niederlassungen im deutschsprachigen Raum, in Osteuropa und den USA nie allzu weit weg von ihren Kunden sind. Trotzdem können sie das Team jederzeit um Kollegen aus den anderen Niederlassungen erweitern, die bei plötzlichen Engpässen aushelfen oder sich auf einem vielleicht gerade relevant gewordenen Spezialgebiet auskennen. Das geht bis zur nahtlosen Einbindung unseres Nearshoring-Teams in Rumänien – modernsten Kollaborationswerkzeugen und dem Internet sei Dank.
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Wo liegen denn die fachlichen Schwerpunkte von fecher?
Unser zentrales Thema sind datenbankbasierte Geschäftsanwendungen. Darin haben wir in den zurückliegenden 25 Jahren viel Know-how angesammelt, anfangs mit 4GL-Werkzeugen wie Gupta Team Developer, dann mit relationalen Datenbanken von SqlBase über Oracle und PostgreSQL bis zu SQL-Server, heutzutage vor allem auch mit Frameworks wie .NET.
Die Praxisnähe erwerben unsere Mitarbeiter nicht nur im Kundenprojekt sondern auch mit der eigenen Anwendung, der Recruiting-Lösung hunter. So sind sie durchweg exzellente Allrounder, die wissen, worauf es im Softwareprojekt ankommt. Anderswo muss man für jedes Thema einen eigenen Spezialisten dazu holen, bei uns decken wenige erfahrene Mitarbeiter oft den gesamten Projektumfang ab.
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