fecher in der Presse

IT-Business

Rettung für die Helfer

Für Günter Schimpf, Leiter des IT-Teams der Ökumenischen Diakonie in Stuttgart, ist eines klar: Softwareprobleme darf es einfach nicht geben. Als Teilbereich des Diakonischen Werkes der EKD betreut seine Organisation Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Menschenrechte in allen Teilen der Erde. Allein das Flaggschiff Brot für die Welt gab für Hilfsprojekte im Jahr 2008 über 53 Mio. Euro aus, die zum größten Teil aus Spenden und Kollekten stammen. Damit diese Gelder verantwortungsvoll vergeben und alle Aufwendungen jederzeit nachvollziehbar dokumentiert werden, hat die Diakonie ein gutes Dutzend verschiedener Bearbeitungsstandards für Aufgaben wie Projektgenehmigung und -verwaltung, Stipendienvergabe und Korrespondenz festgelegt. Implementiert sind diese in der Fachanwendung Ökumenische Diakonie (OED), ohne die kein Projekt genehmigt und keine Auszahlung geleistet werden kann. Als sich für die Gupta-Eigenentwicklung aus dem Jahr 1999 kaum noch Programmierer fanden, setzte Schimpf zum doppelten Befreiungsschlag an: Eine toolgestützte Portierung nach .NET machte die Anwendung wieder zukunftssicher, eine neue Office- Integration begeistert seither die Anwender.